KELLER THEATER WINTERTHUR

 

 

WORTORT 5 - SPOKEN WORD

MICHAEL FEHR & MANUEL TROLLER

DER NEUE BERNER BLUES

 

Blues ist laut Michael Fehr eine Geschichte, die nach sich selbst klingt. Manchmal wuchtig, manchmal zerbrechlich, manchmal herrscht Ruhe, manchmal wird es laut. Michael Fehr folgt seinen Einfällen und den Möglichkeiten seiner Artikulation. Seine Geschichten handeln von Bosheit, Wut, Trauer, Angst und gleichsam von Güte, Liebe, Treue und Hoffnung. Blues heisst für Fehr eine wesentliche Geschichte mit einer gewissen Musikalität. Als Fehr auf den Gitarristen Manuel Troller trifft, wird aus deren Musikalität in gemeinsamer Suche und enger Zusammenarbeit tatsächlich Musik, gebildete, das heisst durchdachte, gleichsam rohe, das heisst unmittelbare.

 

MICHAEL FEHR
Michael Fehr (*1982) studierte am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und am Y Institut der Hochschule der Künste Bern. Er ist Erzähler und lebt in Bern. "Kurz vor der Erlösung" (2013), "Simeliberg" (2015) und "Glanz und Schatten" (2017) sind seine Buchpublikationen. Er ist Mitgründer von Babelsprech zur internationalen Förderung junger Poesie und war bis 2015 Teil der Projektleitung. Ausserdem ist er seit 2013 Juror des Literaturwettbewerbs Treibhaus. 2015 bis 2016 war er Teil des Hausautorenkollektivs am Luzerner Theater.

 

Aus einigen seiner Geschichten macht Michael Fehr zusammen mit dem Gitarristen und Komponisten Manuel Troller Musik, und er ist die Stimme auf dem Musikalbum Bruxelles des Pianisten und Komponisten Simon Ho.

 

PRESSE
«Ein kurzer Text über das Töten von Rebhühnern und deren Vorbereitung auf ihr Ende. Auf Messers Schneide, aber auch poetisch. Und im, tja, Halsumdrehen vorbei. Leider.» SRF Kultur 
«Was dann erklingt, ist eine überraschende Mischung aus Blues, Jazz und einer rauchigen Stimme, die man eher auf einer Joe-Cocker-Platte vermuten möchte als aus dem Munde des jungen Berners.» zentralplus