KELLER THEATER WINTERTHUR

 

 

PFERDE STEHLEN

von Per Petterson

 

Mit Jaap Achterberg
Regie: Klaus Henner Russius

 

ZUM STÜCK
Wenn man zusammen Pferde stehlen kann, so heisst dies, dass man sich auf einander verlassen – sich blind vertrauen kann. Ein Mann erzählt, wie er als 15-jähriger Junge in einer Waldhütte irgendwo im hohen Norden mit seinem geliebten und bewunderten Vater einen unvergesslichen Sommer erlebt; wie ihm dort das Urvertrauen in seine Liebsten abhanden kommt, und wie er neues Vertrauen ins Leben findet. Es ist eine Geschichte übers Erwachsenwerden, über Liebe und Abschied, über unbändige Lebenslust. Mitreissend, berührend und tröstlich. Eine weite Welt entsteht ...

 

DER AUTOR
Per Petterson, gelernter Bibliothekar, arbeitete als Buchhändler, Übersetzer und Literaturkritiker, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein Roman IST SCHON IN ORDNUNG wurde 1992 mit dem Språklig samlings litteraturpris honoriert. Sein Buch SEHNSUCHT NACH SIBIRIEN wurde 1997 für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert; 2007 erhielt Petterson für "Pferde stehlen" den mit 100.000 Euro dotierten IMPAC.

 

PRESSE
„Achterberg entwickelt beim Erzählen einen so unwiderstehlichen Sog, dass man ihm an den Lippen hängt, und als das Stück endet, fühlt man sich, wie wenn man ein sehr gutes Buch zu Ende gelesen hat. Und man ist ein bisschen traurig, dass man aus dem fiktiven Ostnorwegen wieder in die Realität zurückkehren muss." Denise Marquard, Tagesanzeiger

„Achterberg erzählt szenisch, ohne je in Pathos zu verfallen. Mit dem Wechsel seiner Stimme, mit träfen Blicken und sparsamer, aber wirkungsvoller Gestik holt er die Personen des Romans auf die Bühne. und macht die spannungsvolle Atmosphäre der Geschichte greifbar. Ein packender Abend." Karl Wüst, sfd