KELLER THEATER WINTERTHUR

 

 

Uraufführung

"ICH WANDTE MICH AB UND TRAT ANS FENSTER..."

NACH ERZÄHLUNGEN VON PETER STAMM

 

Mit Christian Kerepeszki
Regie: Udo van Ooyen
Video: Elvira Isenring
Bühne und Kostüm: Elisa Alessi
Sound: Erich Hufschmid
Licht und Technik: Patrick Hunka, Alice Inhelder

 

«Andere zwingen die Welt, um sie zu verstehen, in Naturgesetze. Ich mache sie mir zu Geschichten. » Peter Stamm

 

Eine Wohnung in der Schweiz. Ein Strand in Italien. Eine Klinik in Deutschland. Regen, Hitze und Blitzeis. Geheimnisse und Geständnisse. Menschen, die kommen und gehen, sich lieben oder aneinander vorbeilieben, leben und sterben. Wie sich fragile Seelen durch das Reich der Zufälle tasten, das ihr Dasein ausmacht, davon berichtet Peter Stamm. Seine Geschichten streifen Ungreifbares, stecken voller Süchte und Sehnsüchte, Gefahren und Tücken. Er erzählt gelassen und mit grosser Präzision, mit wenigen Worten entfaltet er Welten: Momentaufnahmen eines Glücks entstehen oder dem Wunsch, einem Leben zu entkommen, in dem man sich selber fremd fühlt. In wenigen Sätzen und bewegenden Bildern entstehen Augenblicke grösster Intensität. Und man versteht plötzlich mehr: Von der Liebe, dem Menschen, vom Leben. Peter Stamm ist ein Meister der Kurzgeschichten, und diese liegen, zum ersten Mal überhaupt, einem Theaterabend zugrunde; ein Theaterabend, an dem ein Mann uns erzählt: Von den Begegnungen in seinem Leben, die ihn bewegten oder unberührt liessen, die ihn an Scheidewege führten oder nur im Vorübergehen streiften. Und die ihm allesamt das Leben widerspiegelten, wie es ist: flüchtig, vergänglich und einmalig.

 

DER AUTOR
Peter Stamm 1963 in Scherzingen (TG) geboren, wuchs als Sohn eines Buchhalters in Weinfelden auf. Sein Psychologiestudium an der Universität Zürich brach er ab, um sich dem Schreiben zu widmen. Nach längeren Aufenthalten in New York, Paris und Skandinavien liess er sich 1990 in Winterthur nieder, wo er als Journalist tätig war und wo er noch heute lebt. Seit seinem Erstling «Agnes» (1998) wurde Stamm mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt. Lesereisen führten ihn unter anderem nach China, Mexiko, Russland Georgien und in den Iran.

 

PRESSE
„Wer einmal eine Erzählung von Peter Stamm gelesen hat, der wird sie nie wieder vergessen. Es mögen einem bald die Namen der Personen entfallen, später die Orte, vielleicht sogar die Handlung ­ wie seine Figuren jedoch die Abwesenheit von Biographie, von Sehnsucht und von Geschichte als leisen, dumpfen Schmerz erleben, das vergißt man nimmermehr.“ FAZ
„Eigensinnig, mitreissend, brillant.“ Pia Reinacher, Weltwoche
„Von diesen stillen, behutsamen, diskreten Texten geht Mut und Kraft aus.“Martin Ebel, Tagesanzeiger
„Ein Meister des Unspektakulären, ein Virtuose der kurzen erzählerischen Form.“ Frankfurter Rundschau
„Die Anstrengungslosigkeit ist seine grosse Kunst.“ Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

 

Mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlags

 

Video

Fotos

Kritik DER LANDBOTE

Kritik THURGAUER ZEITUNG/ST. GALLER TAGBLATT

Kritik P.S. Thierry Frochaux